erdrückende Gedanken bei völliger Schlaflosigkeit

Kann nicht schlafen.

Mein Kopf rattert und rattert.
Nicht essen.
Wie lang kann ich es aushalten?
Übertreffe ich die 9 Tage?
Übertreffe ich sie? Übertreffe ich sie? Übertreffe ich sie?

Werde ich dann endlich wieder dünner sein?
Endlich nicht mehr ganz so fett, wieder im NG?
Und wie konnte ich nur so fett werden.

Hab ich den Hunger nun wieder im Griff? Hab ich nun wieder das geschafft was ich immer schaffen wollte? Wieder schaffen musste nachdem man mich so verarscht hat und meinte "wenn du anfängst zu essen wirst du gesund, nicht dick".
Ich wurde dick, aber nicht gesund.

Die Gedanken erdrücken mich.

Es ist als ob ein kleines hysterisches Kind in meinem Kopf sitzt und mir das alles zuschreit.
Das erwachsene Ich sitzt daneben und versucht zu erklären dass das alles blödsinn ist was es da redet.

Und doch: das was sich schleichend angebahnt hat, hat nun einen Endspurt hingelegt und ist krachend eingeschlagen.

Meine Liebe zum Fressen und Essen und Nahrungsmitteln ist tot.
Es ist nich wie in den übrigen Phasen meiner Mia-Zeit in der ich eben gehungert habe. Es ist anders.
Allein der Gedanke dass ich Jahrelang am kotzen war, täglich, ständig, 24h lang ist seltsam.
Als ob das alles nie zu mir gehört hat.
Und es ist seltsam so abschließend darüber zu sprechen, aber es fühlt sich so abschließend an.
Irgendwas in mir ist ganz ruhig und tot.                                  

14.12.11 05:38

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